Turniere & Events

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Freizeithockey - Member of SIXPACK Ò

Buddhas

Weinfestturnier in Wiesbaden 17. - 19. August 2007

 

Freitag 17.8.2007 Hamburg Flughafen, 18:20 h:

Die A321 im Retro-Look der Lufthansa hebt mit den Buddhas ab.

Frankfurt / Rhein-Main unser Ziel. Super Wetter!

Der Flug ist ruhig und wir in Erwartung auf ein tolles Wochenende,

mit viel Spaß. Pünktlich gelandet! Wir schlendern zum Baggage Claim,

die ersten Taschen und Koffer rollen auf dem Band.

Beim Sperrgepäck liegt die Torwartausrüstung, alles perfekt, bis auf

eine grüne TK-Hockeytasche, die fehlt. Nach einer Stunde

die Auskunft der LH-Gepäckermittlung: „es ist so einiges in Hamburg geblieben“.

Holger hatte einen riesen Hals und wir Durst ohne Ende.

Nun mal los zur S-Bahn und ab nach Wiesbaden. Auf dem Weg,

Becks gekauft und prollig in der S-Bahn breit gemacht.

Füße auf die Taschen, Dose auf: Prost Männer, 40 Min. Fahrt nach Wiesbaden.

 

Umringt von Fußballfans -Wiesbaden hatte gegen Osnabrück im Waldstadion sein 2. Liga-Spiel 1:1 hinter sich gebracht- lockerer Schnack der Nordlichter mit den Jugendlichen aus Hessens Hauptstadt.

 

Nachdem wir die Opelwerke durchfahren und Mainz hinter uns gelassen hatten, fertig zum Ausstieg und zur Hotelsuche. Ca. 400 m neben dem Bahnhof liegt das Best Western; nicht zu verfehlen! Okay, Abmarsch nach links und immer geradeaus.  Nach rd. 1000 m endlich am Ziel und freudige Begrüßung durch die Ball-a-Rinas. Bis gleich am Weinstand-Jung, Jungs!

 

Da gab‘s lecker was zu Essen und viel Rheingauer Wein! Gegen Mitternacht Cocktaildurst entwickelt! Die Havanna-Bar ist bis 3 Uhr geöffnet. Glücklicherweise hatten unsere Gastgeber den Spielplan zwei Tage vor Turnierbeginn so abgeändert, dass wir nicht am Sa. schon um 9:30h, sondern erst um 11:45h antreten müssen. Um 2h im Hotel angekommen, wurde die nächtliche Suche nach der grünen Hockeytasche wieder aufgenommen; LH wollte nachgeliefert haben. Nix da, keine Tasche: Holger muss sich dann eben ein Röckchen von den Ballas leihen: Gute Nacht!

 

Der Samstag begann mit einem ruhigen Frühstück. Nach Einnahme von koffeinhaltigen und vitaminreichen Getränken, konnte nun feste Nahrung zu sich genommen werden. So lösten sich im trockenen Mund festgeklebte Zungen und der verbale Spaß vom Vorabend ging weiter. „Ward Ihr noch lange unterwegs?“ Antwort: „Äh, mag sein, hab‘ nicht mehr auf die Uhr geschaut…. „ (Anm. der Red.: gekonnt). Hockey, ist eben auch feiern. Und nun war die grüne Hockeytasche endlich da: kein Röckchen für Holger!

 

Im Nerotal hat der WTHC eine toll gelegene Anlage - ein Kura, ein Nara - und die Ballas mussten vor uns ran; wir relaxten noch ein wenig. Der Nara in super Verfassung - wie die Mädels - eignete sich gleich für den ersten Sieg der UHC-Mütter. Nun waren wir dran: Gegner die Mozart Kugeln aus Wien, nicht aus Salzburg! Die Begrüßung, natürlich in der für Wien bekannten Sprache, erwiderten wir mit einem langgezogenen OMHHHHHHH. Es war ein nettes Spielchen auf dem Nara, was wir leider 2:1 verloren. Doch die mannschaftliche Leistung ließ hoffen! Das nächste Spiel auf dem Kura konnten wir ausgeglichen gestalten und trennten uns mit einem 1:1von unseren Gegnern. Unser letztes Spiel an diesem Tag fand dann wieder auf dem Nara gegen die Young Stars, unsere Gastgeber, statt. Weil das Turnier zum 15. Mal ausgerichtet wurde, war die lokale Presse angerückt um detailliert von diesem Event zu berichten. Artig gaben wir die Namen unserer Spieler schriftlich(!) bekannt und los ging es. Wiesbaden hatte viele Chancen in Führung zu gehen, wir nicht minder wenige.; 1:0 für uns. Verstärkt mit Rüdiger, dem Torwart der Ü-60 Nationalmannschaft, blieb unser Kasten zugenagelt; Rüdiger hielt wie ein junger Gott! Es tat uns natürlich tierisch leid, den Gastgeber zu schlagen, aber: wat mud, dat mud. Zugegeben, die Freude bei uns war nicht gedämpft. UHC-Ölle von der Ü-45-Nationalmannschaft auch noch bei uns dabei…., es konnte gar nichts schief gehen.

 

Drei Spiele à 30 Min. bei 26° Celsius, wir waren geschafft, aber auch glücklich. Morgen gegen Holland um 13:30 h, danach ist Schluss. Nach einer guten hockeyspielerischen Leistung, gab‘s einige Aufbaugetränke, die die Ballas mit uns gemeinsam einnahmen; die UHC-Familie war auch in Wiesbaden wieder präsent!

 

Der Samstag klang mit dem obligatorischen Festabend auf dem Neroberg aus. Dazu muss berichtet werden, dass die Erstürmung des Berges mit der Nerobahn erfolgt, die um 1900 erbaut, die Besucher in luftige Höhen oberhalb Wiesbadens befördert. Dort angekommen, hat man einen einmaligen Blick über die Stadt. Das Opel-Bad, ein riesiger Swimmingpool unterhalb der Terrasse, wurde dieses Jahr wegen des eisigen Fallwindes nicht genutzt.

 

Zu vorgerückter Stunde trafen wir uns in einem abgelegenen Teil der Veranstaltungsräume und legten die Taktik für unser Spiel am Sonntag gegen Holland fest. „Koreanisch“ hieß die Zauberformel! „Wenn wir das 5 Min. durchhalten, ticken die Holländer aus!“ Nach langem Abwegen der Vor- und Nachteile entschlossen wir uns, es zu wagen. Die Nacht war lang und wir vor Morgengrauen im Bett.

 

Am Sonntag gegen 10:30h war lecker Frühstück angesagt. Die Ballas schon wieder vor uns dran, machten sich auf den Weg. Wir erreichten das Nerotal gegen 12:00 h. Grolsch Holland (Grolsch = Biermarke) ist eine Mannschaft, die mit jungen Senioren und noch jüngeren Spielern besetzt ist. Alle Spieler haben Hockey auf Leistungsniveau gespielt, wobei zwei von denen aktiv in der holländischen Liga spielen; HC Rotterdam lässt grüßen. Völlig unbeeindruckt von dieser Hockeymacht, standen wir Hockey-Opas den Profis gegenüber. Bei uns waren dabei: Tuchti Tuchtfeld, Holger Mint, Claus Cordes, Eggi (Müllmann) und die echten Buddhas, Walter Jahn, Carsten Denecke, Holger Frank, Frank Domaniecki, Peter Fürle, Diego Clasen, Zanni Zanner und Nationalkeeper Rüdiger wieder im Tor. Leider fehlte Ölle, der sich am Sa. eine Zerrung zugezogen hatte. Das Spiel begann, die Abwehr der Holländer nahm uns nicht so richtig ernst. Auf die „koreanische Variante (komplettes Pressing in des Gegners Hälfte)“ hatten wir dann doch kurz vor Spielbeginn verzichtet. War aber nicht wirklich zu unserem Nachteil, denn wir schossen das 1. Tor und die 1:0  Führung war plötzlich da. Nun wurden die super netten Holländer auf unsere beiden Stürmer (Walter und Carsten) aufmerksam und deckten teilweise mit jeweils zwei Spielern unseren Zweiersturm. Nach diversen Angriffsversuchen kam Holland dann zu Strafschlägen (15 m Ball anstatt kurzer Ecke) und versenkte zwei in unserem Kasten. Wir verloren zwar 2:1 hatten aber den Ausgleich kurz vor Ende des Spiels noch auf dem Schläger, schade Walter. Ganz herzlich verabschiedeten wir uns auf dem Platz von einander und bekamen ein riesen Lob von den Profis aus Holland. Für die Jungs war es das beste Spiel des Turniers. Im Anschluss haben unsere holländischen Freunde gegen die 1. He. von Wiesbaden

(in der 2. Regionalliga) gespielt. Die Wiebadener Herren waren nicht in der Lage Grolsch Holland zu schlagen; das Spiel ging 0:0 aus.

 

Die Ballas hatten ihr letztes Spiel gegen die

DamenÜ-45-Nationalmannschaft und verloren leider auch.

 

Das war‘s dann mit Hockey in Wiesbaden.

Eine geile Veranstaltung, mit super netten

Gastgebern und Teilnehmern.

 

Eine tolle Harmonie bei Ballas & Buddhas.

 

Nun machten wir uns auf die Rückreise, um Geschichten aus einem erfüllten

Hockeyleben während der Rückfahrt zum Flughafen in der S-Bahn, beim kühlen

Beck‘s auszutauschen.

 

Zanni, der noch bis Di.in Wiesbaden blieb, hatte den Auftrag bekommen den Zeitungsbericht

„Sensation im Nerotal: UHC-Buddhas‘ siegen über WTHC-Young Stars“

 (...oder so ähnlich) am Mo. aus der aktuellen Tagespresse zu besorgen.

 

Ein traumhaftes Turnier ging viel zu schnell vorbei!

Ski-Reise 2008:

 

Saalbach: eine tolle Fahrt.

 

Weihnachtsfeier 2008:

 

Glühwein im Club -> Marsch durch‘s Alstertal -> Abendessen im „del“ -> Randel-Party -> Taxi -> schwieriger Sa.-Morgen -> Absage der Weinprobe mit Billard

Dänisch Odin - Odense

 

vom  05. Juni bis 07. Juni 2009

 

Da haben wir super gegrillt, gut Hockey gespielt und viel Spaß gehabt. Da Wetter war gut, in der Nacht ein wenig kühl, aber alles gut überstanden.

 

Leider ist nur eine kleine Truppe nach Odense gefahren. Sollten wir nächstes Jahr wieder das Turnier besuchen, brauchen wir mindestens 8 Spieler für diese Kleinfeldveranstaltung.

 

Warth am Arlberg

 

mit Ausflug nach Lech / Zürs

war eine tolle Reise.

 

Danke an Jürgen und Walter für die Organisation!